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   DIODENLASER (chirurgisch und therapeutisch)

Bei einem Dio­den­la­ser han­delt es sich um ein nicht sicht­ba­res In­fra­rot­licht, das im or­ga­ni­schen Ge­we­be Hit­ze pro­du­ziert. Das so­ge­nann­te La­ser­skal­pell be­ruht auf der pho­to­ther­mi­schen Wir­kung, dem orts­ge­nauen Er­wär­men und Zer­stö­ren von Ge­we­be ent­lang ei­ner sehr dün­nen Schnitt­li­nie. Hier­bei wird das Ge­we­be selbst nicht be­rührt, dem­nach ist die La­ser­chi­rur­gie na­he­zu keim­frei, und durch den ho­hen Wär­me­ein­trag ko­agu­lie­ren Blut­ge­fäße so­fort, so dass es nur in den sel­ten­sten Fäl­len zu Blu­tun­gen kommt. Dies er­höht die Sicher­heit der Chi­rur­gie an sen­si­blen ana­to­mischen Struk­tu­ren (v.a. Maul- und Rachen­chi­rur­gie) um ein Viel­faches. Post­ope­ra­ti­ve Kom­pli­ka­tio­nen neh­men ab, die Wund­hei­lung ist deut­lich ver­bes­sert.

Anwendungsgebiete in unserer Praxis sind z.B.:

  • Mandelentfernung (Tonsillektomie)
  • Parodontale Behandlungen, Entfernung oraler Wucherungen (Tumore, Epuliden etc.), Einsatz bei Zahnwurzelbehandlungen
  • Dermatologie
  • Ophthalmologie
  • Analbeutelentfernung (Analbeutelexirpation)
  • Wundheilungsstörungen (resistente Bakterienkulturen, verzögerte Wundheilungen)
  • Laserakupunktur (z.B. bei Arthrosen)
Notfall